The Obits – Bed & Bugs

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Format: LP
COLOURED vinyl

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Beschreibung

Farbiges Vinyl mit Downloadcode! OBITS sind ein Quartett, das derzeit in Brooklyn residiert und dessen Musik höchstwahrscheinlich im Genre Rockmusik anzusiedeln ist. Spezifischer geht es da um die Gegenden um Garage, Punk, Surf, Surf-Punk oder Garage-Punk (wobei Surf-Garage auszuschließen ist). Auf diesem neuen Album haben sie überdies noch einen Song („Besetchet) von Volume 23 der exzellenten „Ethiopiques“-Serie gecovert, um den Versuch der Kategorisierung von vornherein unmöglich zu machen. Das Album, für das wir uns hier durch diesen ungeschickten Biographieversuch quälen, heißt „Bed & Bugs“ und ist das dritte Album von OBITS, das auf ihr 2011er Album „Moody, Standard And Poor“ und dessen Vorgänger „I Blame You“ von 2009 folgt, den wir hier im Musikbusiness als „Debüt“ bezeichnen. „Bed & Bugs“ wurde irgendwo in Arlington in einem namenlosen Studio aufgenommen, das der Einfachheit halber einfach den Namen „Upstairs“ trug. Die Aufnahmen wurden von Nikhil Ranade und später vom selben Nikhil sowie auch von Eli Janney und Geoff Sanoff abgemischt. Der aufmerksame Hörer wird „Bed & Bugs“ eine Ähnlichkeit mit HOT SNAKES, EDSEL, DRIVE LIKE JEHU, GIRLS AGAINST BOYS, PITCHFORK und vielleicht TELEVISION und den WIPERS bescheinigen. All das ist kein Zufall! Mit Ausnahme der letzten beiden teilen sich OBITS Mitglieder all dieser Bands! Allen voran natürlich mighty mighty Rick Froberg der mit seinem einzigartigen Gitarrenspiel auch den Sound der Obits prägt. Eine poppigere Variante der Hot Snakes könnte ich leichtzüngig sagen. Weniger oberflächlich: es gibt Szenen und Verbindungen, Hashtags und Erfahrungen. Alles kein Ding, keine Entweder-Oder-Vorschläge und kein Grund, das „Wir gegen sie“, die Kids von heute gegen die Kids von damals, auszurufen. Was das Beste an Musik und jeglicher Kunst über alle Genres hinweg ist, was sich über die neueste Mode hinaus erstreckt, ist, dass diese Musik eine gewisse Definition von ,uns“ anspricht. Zu beweisen, wie OBITS es bei „Receptor“ tun, dass „You ain’t the world’s lone receptor“, ist äußerst wichtig. Denn wir sind alle zum gleichen Ort unterwegs. Ich heute. Du morgen. Und in diesem langsam verbleichenden Ort zwischen heute und morgen sollten wir uns nicht schämen, uns das zu nehmen, was wir wollen. Kein Grund für die Qual der Wahl: wir machen uns einfach „Bed & Bugs“. Gleichzeitig.
(Sub Pop/ 2013)