Beschreibung
Endlich auf Vinyl! Das tolle Album von 2005 – der Nachfolger zum tollen „Black earth“. Mit unerbittlicher Gewalt schlagen die Jungs wieder zu. Fünf Tracks, die so elendig langsam sind das man jedes mal denkt, nun aber sei der Song zu Ende – dann aber kommt doch noch ein Ton oder ein Sound. „Geisterfaust“ besteht aus fünf Tracks (für jeden Finger einen). Die langsamste Band der Welt macht ihren Namen wieder aller Ehre und geht konsequent ihren Weg eisern weiter: Noch langsamer! Noch reduzierter! „Geisterfaust“ kommt wie aus dem schwarzen Nichts. Wo gerade noch ein Beat in super Slow-Motion vor sich hin schlich, liegt der Rhythmus nun geviertelt am Boden. Die Harmonien fallen wir überreife Früchte aus den Instrumenten, und zarte Tuttis und lange Ausklänge bestimmen über weite Strecken das Geschehen. Auf dem Album befinden sich wie gesagt „nur“ fünf Songs, die sich aber mit knapp 58 Minuten aus den Fingern einer Hand betiteln (und in der Länge der Stücke an der normalen Länge dieser Finger orientieren). „Geisterfaust“ ist ein Meisterwerk! Wir werden wieder umspült von lang gezogenen Tönen, die fast greifbar schwer und besser als Methadon sind. Kommt im Klappcover. Wer Bohren gar nicht kennt: ein eigenes Genre bilden sie eigentlich mit ihrer Musik zwischen Darkjazz, Electronic, Drones und Improvisation… (cr) (PIAS/ 2017)





