Dienstag, 10. Februar 2026
Nach einem Monat Winter, wie wir ihn seit 2010 nicht mehr hatten, so richtig schön mit Minusgraden und Schnee auf Dauer, so dass es selbst bei ostfälisch wolkenverhangenem Himmel nie richtig dunkel wurde, beginnt ausgerechnet heute der April, mitten im Februar, im Hochwinter quasi. Und dabei entdeckte ich genau heute früh in Riddagshausen die ersten Schneeglöckchen, wie sie sich ganz traditionell durch den Schnee quälten und zu blühen ansetzten. Kurz darauf kam die Sonne raus, jetzt gehe ich bei Regen ins Riptide. Minus fünf Grad finde ich weniger kalt als null Grad und Regen.
Für heute habe ich mich mit Chris verabredet, zum längst überfälligen tieferen Austausch über das Café und die Welt allgemein. Seit einigen Tagen besetzt der Chef den Posten als Chef, also der Inhaber als Koch. Er erklärt mir die uralte gastronomische Schwarz-Weiß-Grenze, nach der schwarzgewandete Bedienungen und weißgewandete Küchenmitarbeitende einander nicht begegnen dürfen, aus hygienischen und organisatorischen Gründen, weshalb es auch im Riptide eine Durchreiche gibt, über die Chris die bestellten Speisen an die Bedienungen weiterreicht. Heute ist das Dominik, und Dennis, den ich ebenfalls begrüße, erklärt, dass er eben lediglich privat da ist. Um die Schwarz-Weiß-Grenze einzuhalten, bestreiten Chris und ich unser Gespräch zwischen Tür und Angel, also er in der Küche, ich im Vorraum. Schwarz trage ich sowieso gern.
Es gibt so viel nachzuholen für mich. Über das Magnifest konnten wir uns noch gar nicht intensiv austauschen, und das ist ein halbes Jahr her. Viele Schwierigkeiten der Vergangenheit sind ausgeräumt, erzählt Chris: „Es war unser bestes Magnifest bisher“, stellt er fest, und vergenauert: „Wir haben kein Minus gemacht.“ Für dieses traditionelle Altstadtfest stellte die Wolters-Brauerei dem Riptide einen Bierwagen mit Fassbier zur Verfügung. Mittendrin fror dem Team plötzlich die CO2-Flasche ein, was bedeutete, dass ein Bierzapfen nicht mehr möglich war. Panisch versuchte Chris, in der Nachbarschaft eine Ersatz-Flasche aufzutreiben, und geriet an Sinan vom Altstadttreff, der ihm beruhigend den Arm um die Schultern legte, ihn in den Keller führte, ihm eine seiner Ersatzflaschen in die Hand drückte und sagte, er solle sie ihm nach dem Fest wiederbringen. Chris atmet dankbar auf: „Ich habe mich mit einem Fass Bier revanchiert.“ So geht das im Magniviertel: familiär und freundschaftlich miteinander.
Zwischendurch schiebt mir Chris via Durchreiche eine Schale mit etwas braunem Essbaren herüber, zum Probieren. Ich probiere und schmecke eine herzhafte, würzige Leckerei, locker, angenehme Textur auf der Zunge, ein Genuss. „Das wird vielleicht unser neuer Riptide-Burger“, verrät Chris. „Inga hat mir dem neuen Bratling präsentiert.“ Der soll den gekauften ablösen, in Richtung selbstgemacht, wie es ja der Falafel-Burger bereits ist. „Wir stellen einiges um“, erklärt Chris. Es gilt, sich den veränderten Bedingungen seit Energie- und Wirtschaftskrise zu stellen, und da wählt er fürs Riptide „die Flucht nach vorn“.
Chris stellt beispielsweise fest, dass das Riptide das Präfix „Café“ trägt, aber erst um 16 Uhr öffnet, also erst nach der klassischen Café-Zeit; die Umstellung dahin erfolgte ebenfalls als Reaktion auf veränderte Bedingungen, entspreche aber nicht dem Bild eines Cafés, deshalb wolle er das jetzt rückgängig machen, mit „neuen Angeboten als Café“ nämlich, mit Frühstück und Mittagstisch, „Tagsüber-Sachen“, sagt Chris, wie Bagels, „wie wir es früher hatten“. Losgehen soll es „eventuell“ ab 1. April und jeweils ab 11 Uhr. Mit zum Änderungsprogramm gehören dann „neue Kuchen, wir haben die Rezepte überarbeitet, neue Getränke, wir werden renovieren, neue Printkarten, eine Kaffee-Flat vormittags wie im American Diner, dafür brauchen wir eine Kaffeemaschine“, reiht Chris auf. An den Schließzeiten hingegen ändert sich nichts, da bleibt es in der Woche bei 22 Uhr und am Wochenende bei 1 Uhr.
Schräg hinter mir an der Theke nimmt Dominik eine Bestellung entgegen. Er tippt sie in die Kasse ein und sofort gibt bei Chris in der Küche das Gerät mit dem Ping einen Ton von sich und spuckt einen Zettel aus. „Preiselbeer-Camembert“, liest Chris ab, „das Fladenbrot hab ich zuletzt im alten Laden gemacht.“ Er blättert in seinem Rezeptordner, den er damals mit André angelegte, und beginnt die Zeremonie, während wir zum Thema Record Store Day übergehen. Der findet am 18 April statt, und wir stellen beide fest, dass sich unser Interesse an dieser ursprünglich ausgezeichneten Initiative zur Förderung unabhängiger Schallplattenhändler aufgrund der kapitalistischen Veränderungen latent verloren haben. In der aktuellen Liste finde ich vielleicht zwei, drei spannende Exemplare unter lauter farbigen Rereleases und obskuren uralten Liveaufnahmen. Und das zu horrenden Preisen. „Das ist ein typischer kapitalistischer Fehler“, sagt Chris. „Die sind ja clever: kassieren ab, aber lassen verbrannte Erde zurück.“ Er stellt den Teller mit den Fladenroten in die Durchreiche, schlägt auf eine Tischglocke und Dominik nimmt die Speise an sich, um sie an den entsprechenden Tisch zu liefern.
Ein Opfer dieser Industrie beklage ich seit dem Jahreswechsel: Als ich im September in Kopenhagen die Vinylmanufaturführung bei Nordsø Records erhielt und man mir anbot, dort mal mit Rille Elf eine Party auszurichten, war noch nicht abzusehen, dass das Geschäft wegen zurückgehender Auftragslage schließen würde. Das erfolgte Anfang Januar – traurig in jeder Hinsicht.
Was ich aufgrund meiner Reiseaktivitäten ebenso verpasste wie das Magnifest, war die Volljährigkeit des Riptide am 16. September. Einiges von den Feierlichkeiten erzählte mir Chris danach bereits, und auch jetzt schwärmt er davon, dass er als Party-DJ Hank Strummer gewinnen konnte. „Er ist ein riesengroßer Fan von Punkrock und Country“, erklärt Chris, deshalb kombinierte dieser Schallplattenunterhalter seinen Künstlernamen aus denen von Hank Williams und Joe Strummer. „Er ist ein alter Braunschweiger, ein Freund“, fährt Chris fort, „er hat eine Weltkarriere gemacht, er legt überall auf, Hongkong, Bangkok, Peking“, man feiert ihn für seinen „German Kraut“ und er legt auch mal mit Götz Alsmann Schlager-7“es auf. „Ist er in Tokyo oder New York, lassen sich die Leute mit ihm fotografieren“, so Chris. „Es hat mich sehr gefreut“, ihn im Riptide gehabt zu haben. Zusammen aufgelegt haben beide ebenfalls bereits, zuletzt etwa auf der Kolleg-Party. Er strahlt: „Ich wollte ihn haben und ich habe ihn bekommen.“
Und dann hab ich ja noch topaktuell gelesen, dass es für das Street-Art-Festival einen neuen Termin gibt, vom 27. Juli bis 3. August nämlich. Einen neuen Namen hatte Chris in den Wochen zuvor außerdem bereits angedeutet, der lautet nun: Colour & Soul Festival. Die ersten beiden Male fand dieses Festival in Zusammenarbeit mit dem Verein Hola Utopia! aus Hannover statt, als Braunschweiger Ableger quasi, was seine Vor- und auch seine seine Nachteile hatte, also: „Wir sind in Freundschaft auseinandergegangen“, erklärt Chris. Nun wird es die dritte Auflage unter neuem Namen und von einem neuen Verein ausgerichtet geben. „Es wird schon ordentlich geplant“, verrät Chris, ohne mehr zu verraten. „Die Infrastruktur und das Know-How haben wir, es sind bereits Acts gebucht, wir suchen noch Wände“, ergänzt er.
Bei diesem Festival geht es „nicht nur ums Sprühen“, betont Chris, sondern es gibt auch „Seminare, Kurse, ein Talk-Format und Kino auf dem Platz“. Und eine Neuerung, „unter anderem“: Eine Buchmesse ist im Rahmen von Colour & Soul geplant, mit dem Namen „Out Of Print“, der das Konzept bereits offenlegt. „Bücher über Kunst, Graffiti, Street Art gibt’s immer nur in großen Städten zu kaufen, aber es gibt einen weltweiten Sammlermarkt für alte Magazine und Bücher“, weiß Chris, und den soll diese Buchmesse bedienen. Und zwar im Saal vom benachbarten Kinderschutzbund: Einmal mehr – so geht das im Magniviertel.
Im Vorstand des Ausrichtervereins sind neben Chris die bereits bekannten Emilio, Chris‘ bester Freund Chris und der nach Braunschweig zurückgezogene Frank, und Chris freut sich: „Wenn schon arbeiten, dann mit Freunden“. Der Verein heißt Soziokultur vor Ort und ist „ein soziokultureller Verein für Braunschweig, der das ganze Jahr etwas bieten“ will. Ich nehme Bewegungen an der Theke wahr, Dominik tippt, das Gerät mit dem Ping spuckt einen Zettel in die Küche und Chris sucht die Zutaten für die darauf vermerkten Bestellungen heraus, die selbstgemachte Currysoße, eine Wurst, Falafel, Pommes, Salat. Zurück zum Festival: „Der erste Künstler ist gebucht“, deutet Chris an, „er ist ein Weltstar in der Szene und gebürtig aus Braunschweig.“ Durch das Café hört man jetzt Nachbardackel Rudi kläffen, Chris schlägt die Glocke. Die nächste Bestellung ist die Tagessuppe, die Cremige Gemüsesuppe, wie sie angeschlagen steht, die Chris mit frischer Petersilie und frittierten Möhren dekoriert. „Mir macht’s Spaß in der Küche“, strahlt Chris. Noch den Februar hindurch könne ich ihn dort antreffen. Für jetzt aber muss ich ihn allein lassen, ich bin noch verabredet. Hier im Café natürlich.
Bevor ich ins Riptide kam, war ich noch im Hotel. Seit ich kürzlich mit Olli von hinten durch die Brust ins Auge schlich, erweiterte sich mein Straßenplan vom Magniviertel – das geht ja bis zum Löwenwall und bis zum John-F.-Kennedy-Platz, da gibt’s noch so viel zu entdecken. Zum Beispiel das Altstadthotel Wienecke Garni in der Kuhstraße 14, einem eng wirkenden Gebäude in einer Reihe von Gebäuden, das innen doch geräumig ist. Ich schritt die vier Stufen zum Flur hinan, bog zweimal links ab und begegnete dort Inhaberin Agathe. Aus den Nachbarräumen, dem Speisebereich, trat Petra hinzu, „nur Aushilfe“, wie sie lachend abwinkte. Und sofort mit ihrer Chefin Agathe zu rätseln begann, wie lang es das Hotel bereits gibt: „Hermann hatte es 28 Jahre“, startete sie, „und davor war es auch schon ein Hotel, eine Art Pension.“ Agathe nickte. „Es ist Ende der Fünfziger entstanden, als normales Wohnhaus“, fuhr Petra fort. Zunächst habe man es „umfunktioniert zum Monteurszimmer“, inklusive Rezeption und einem Schlafraum für die Angestellte.
Heute ist das Hotel um einiges größer, nahm Petra den Faden wieder auf. Drei Geschosse bietet es, zudem „ein Grundstück mit einem hinteren Haus mit Vierer- und Fünfer-Appartements mit Küchenzeile“, außerdem „einen Hof weiter auch sechs Appartements, die sie angemietet hat“, und nickte in Richtung Agathe. „Die sind für alle gut, Familien, Oma, Opa, Junggesellenabschiede, Fußball“, zählte sie auf. Klar sei: „Es ist nicht modern“, sie suchte kurz das richtige Wort und setzte nach: „Retroschick, aber unser Service ist nicht zu schlagen, sagen die Gäste, und wir haben eine Eins-A-Lage.“ Und es gebe „Frühstücksbüfett, Kaffeeautomat, Zimmer mit Bad und WC und einfache mit Waschbecken und Gemeinschaftsdusche“ für die Gäste, die sich „kunterbunt“ zusammensetzten, „Theater, HBK, Schoduvel, Schülergruppen, Klassentreffen“, für diese Aufzählung ergänzten sich Petra und Agathe im Wechsel, „Stammgäste, Komödie am Altstadtmarkt“, fuhren sie fort, und Petra sagte: „Man kennt sich“, insbesondere, wenn Schaupielende ein mehrwöchiges Engagement in der Komödie hätten, dann sei man „eingespielt“, man wisse dann: „Der ist Veganer, die braucht fünf Kopfkissen“, so Petra. Und Service finde hier wechselseitig statt, lachte sie: „Wir bestellen auch mal bei Gästen eine Tüte Mandeln von Mandel-Meier auf dem Weihnachtsmarkt.“
Auch Petra betonte das Netzwerk im Magniviertel. „Wir schicken auch immer Gäste zum Riptide“, berichtete sie. Denen empfiehlt sie, am besten zu reservieren. „Man kennt sich ein Bisschen im Magniviertel, das ist so’n Bisschen wie Familie“, schwärmte sie. So schiebe man sich die Gäste „hin und her“, wenn diese etwa fragten, wo man etwas trinken könne, und Petra wisse, dass in Barnaby’s Blues Bar ein Konzert stattfindet, dann schickt sie sie dorthin. Oder „man geht rüber zum Penta, habta mal sechs Eier“, habe also auch unter Hotels eine Verbundenheit. Petra und Agathe lachten bei der Erinnerung an eine neue Nachbarin, die eine 50 Kilogramm schwere Matratze geliefert bekommen und um Hilfe zum Hochtragen in ihre Wohnung gebeten hatte. Die beiden Frauen hatten angepackt, mit der Feststellung, dass keine Männer dazu bereit gewesen waren. Dankbar hatte die Nachbarin daraufhin Kaffee von der Altstadtbäckerei Richter schräg gegenüber spendiert. Agathe und Petra winkten lächelnd ab, das sei gar nicht nötig gewesen.
Weitere Gästegruppen zähle Petra auf, nämlich „Firmenangehörige, Hörakustikschule, Thünen-Institut“, von denen viele „mit Bus und Bahn“ reisten und „ihr Fahrrad im Hof anschließen, total cool“. Und „es gibt Leute, die haben Freunde hier, die wohnen dann hier fünf, sechs Nächte“, wenn sie diese besuchten. Petra ist nicht nur die genannte Aushilfe: „Ich mache Reiseleitung für Braunschweig“, ihren „Zweitjob“ im Hotel Wienecke hat sie seit 15 Jahren inne, „aber ich bin großgeworden in der Branche“. Agathe, die seit 2018 Inhaberin ist, und sie fielen zurück zum Thema Stammgäste und berichteten, dass DLR-Angehörige als angehende Piloten sie nach der Übernachtung zurück in der Heimat per Mail wissen ließen, ob sie eine Prüfung bestanden hatten. Ein Angehöriger einer Flugsimulatorenfirma bringe immer getrocknete Mangos mit. Und sie erhielten unzählige Postkarten aus aller Welt, „es macht sehr viel Spaß“, sagte Petra.
Ernster fuhr Petra fort: „Und es ist auch ein harter Kampf.“ Zum einen sei die Hoteldichte in Braunschweig nicht gering, und dann: „Wir können nicht abwerten, dass das Haus Ende der Fünfziger gebaut wurde.“ Modern ausgestattet sei es dennoch: „Wir haben W-Lan, Kabelfernsehen“, begann sie, und setzte dann nach: „Aber keinen Fahrstuhl.“ Was insbesondere die kleinsten Gäste mit dem größten Koffer, die ein Zimmer im dritten Stock gemietet hatten, bedauerten. Dafür schließe der Service auch mal Ungewöhnliches mit ein: „Wir haben auch schon Krawattenknoten gebunden und Wäsche gebügelt“, lachte Petra. Sie grinste: „Es ist Frauenpower, wir haben keinen Mann hier, aber viele männliche Gäste, das ist cool.“
Ach, und die Kunst! Der Allgemeine Kunsumverein und die Hochschule für Bildende Künste brächten ebenfalls regelmäßig Gäste, fuhr Petra fort. Und berichtete von einer Kunstaktion der HBK, bei der die Studierenden die Formel „Do Not Disturb“ in einem Hotel künstlerisch umzusetzen und sich dafür das Hotel Wienecke ausgesucht hatten. „Eine Schülerin fragte nach einer Rolle Klopapier“, erzählte Petra lachend und blätterte mit mir in dem Katalog zur Aktion mit Fotos aus den umgestalteten Zimmern, inklusive der bedruckten Rolle Klopapier. 2023 war das gewesen.
Während des Gesprächs standen wir im zweigeteilten Frühstücksraum, mit je vier Tischen und einem Regal für das Büfett, in dem ein Obstkorb neben einer Vase mit Tulpen stand. Hinter mir im Flur brummte leise ein Getränkeautomat. „Und das Magnifest“, fiel Petra noch ein, das sorge auch immer für Gäste, und wenn die kenianische Sängerin Nina Ogot auf Tour sei, ließe sie sich ebenfalls stets bei Wienecke nieder. Wir hätten dieses Gespräch ins Unendliche dehnen können, Agathe und Petra hatten ebenso viele Geschichten parat, das wäre allein schon eine Übernachtung hier wert, doch ich hatte mich ja mit Chris verabredet, verabschiedete mich daher mindestens so herzlich, wie ich aufgenommen wurde, und verließ das Hotel, vorbei am Bügelbrett, das im Flur an der Wand lehnte. Der Regen hatte aufgehört, immerhin kam ich trocken ins Riptide.
Dort sitze ich nun an der Fensterseite und warte auf Cord, aber nicht lang. Bei Wolters und – in meinem Falle – Falafelfladenbrot sprechen wir über die bedauerliche Schließung von Harrys Bierhaus, wo er und seine Gattin Sina mit ihrer Band Fly Cat Fly, der damals noch Schlagzeuger Rich angehörte, das erste Konzert gaben, nachdem Werner und Annette die Lokalität im Westlichen übernommen hatten. Im April 2015 war das, auch nur ein Jahr, bevor wir mit Rille Elf dort den Ball im Bierhaus etablierten. Da geht uns echt eine wichtige Begegnungs -und Aktivitätenstätte verloren. Ihren nächsten Auftritt haben Fly Cat Fly am 30. April in der Wegwarte, erzählt Cord, und erfährt von mir, dass wir mit Rille Elf am 21. März im Taproom der National-Jürgens-Brauerei unseren Einstand geben und am 11. April im Kufa-Haus die nächste Tanzparty Burning Beats ausrichten, außerdem springe ich am 27. März für Uwe ein, um Olli bei dessen Tanz im Kufa-Haus zu unterstützen. Wie es aber für Rille Elf mit den WRG-Kulturtagen weitergeht, ist noch offen. Auch für Fly Cat Fly fällt mit dem Bierhaus eine Anlaufstelle weg. Aber das Jahr hat ja gerade erst begonnen, wir bleiben dran. Cord und ich auch, Dominik bringt uns eine zweite Runde Wolters und wir lassen den Abend vergnügt auf uns herabsinken. Der Turngeist auf Hardy beschließt ihn später.
