#229 Der Markt regelt das

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Der Herbst ist da! Seit 23. September, 2:05 Uhr. Ans Drinnensitzen muss ich mich erst noch wieder gewöhnen, insbesondere ans Drinnensitzenmüssen. So ein Sommer, den man auch wirklich ertragen kann, ist echt mit viel zu wenigen Tagen pro Jahr ausgestattet. Und als es jetzt doch noch mal wieder Draußensitzwetter gab, fing ich mir einen Infekt ein und musste nicht nur auf die Quasi-Geburtstagsfeier zu elf Jahren Rille Elf mit der 9. Ausgabe unserer Tanzparty Burning Beats im Kufa-Haus verzichten, sondern auch auf den Auftritt von Marcel Pollex im Café Riptide. Seinen nächsten im Blau-Wal am 19. November verpasse ich hoffentlich nicht, denn dann gibt’s möglicherweise ein neues Buch von ihm mitzunehmen, was für mich doppelt feiernswürdig wäre, da ich daran freundlicherweise mitarbeiten durfte.

Das wird dann in der Woche nach dem Filmfest sein, dem BIFF, wegen Braunschweig International Film Festival, das dann zum 40. Mal stattfindet und sich bereits jetzt in der Stadt manifestiert: In einem hübschen Fachwerkeckhaus am Ziegenmark 7 richtete das Team vor einer Woche den BIFF Pop Up Space ein. Eine schöne Sache, dann wird das BIFF-Gelb schon jetzt in die Stadt gestreut und die Aufmerksamkeit der Braunschweiger auf das Filmfest gelenkt. Als ich am Dienstag durch die Stadt spazierte, wollte ich mir das mal angucken, und wurde vertröstet: Geöffnet ist der Pop Up Space nur mittwochs und sonntags. Na gut, dachte ich und schlenderte weiter, schließlich las ich von einer weiteren Neueröffnung in Innenstadtnähe, nämlich Chill Records in der Helmstedter Straße 6, knapp hinter dem Magniviertel. Dort war die Tür zwar geöffnet und Inhaber Ralph plus Gesellschaft unterhielten sich auf dem Sofa, doch war der Zugang mit Flatterband versperrt. Auf meine Frage, ob ich noch zu früh sei, in der Annahme, der laden öffne erst in einigen Minuten, hieß es: „Ja, um einen Tag.“ Schade, aber so war ich wenigstens mal ausladend im herbstwarmen Sonnenschein in der Stadt unterwegs.

Der ist heute nämlich vergangen, der laue Sonnenschein, es regnete und kühlte ab, auch wenn sich zum Nachmittag die Sonne wieder durch die Wolken schlängelte. „Henning saß sogar draußen“, erzählt mir Olli, als ich mich drinnen neben ihn setze, doch zog der Genannte fröstelnd den Weg ins Café vor. Da sitzen außer den beiden und mir noch Ulle, Stefan, Bine und Uwe. Henning bestellt sich wieder das Süßkartoffel-Curry, das verführerisch duftet, als Annika es ihm auftischt. Vor einigen Wochen schloss ich mich mit der Bestellung an und stellte fest, dass ich mitnichten eine Schale Pommes als Ergänzung brauchte, denn dieser Teller voll mit dem Curry und zwei Stücken Fladenbroten sättigt – und mundet erheblich. Garniert ist die Speise mit weißen Elementen, die wie Krupuk aussehen, aber sicherlich in einem vegetarisch-veganen Café wie diesem kaum Krupuk sein können. „Das ist frittiertes Reispapier“, verrät mir Annika. Und nicht etwa „ein Taschentuch“, wie Ulle mutmaßte, als sich letztens Stoni eine Portion bestellt hatte, und auch Uwes schelmischer Kommentar, „es sieht aus wie gebraucht“, trifft ja nun wirklich nicht zu. Das Süßkartoffel-Curry kommt definitiv auf meine Liste der Riptide-Leckereien.

Wer heute nicht dabei ist, ist wieder mal im Urlaub, viele andere kommen dort gerade her und viele von uns werden dort nächste Woche sein, zum Beispiel ich selbst in Dresden, wenn Guido und ich Onkel Rosebud besuchen, den wir 1999 im Zuge seines Buchprojektes „Ich liebe Musik“ kennenlernten und der seit einigen Jahren, wie auch Guido, Texte zu meinem Blog KrautNick beisteuert. Während unserer Exkursion werden wir am Mittwoch beim lokalen coloRadio zu Gast in der Sendung „Schlagseite“ sein, „eine Institution der DD-Musikszene“, wie der Onkel betont. Viele an diesem Tisch hier sind wenn, dann mit dem Wohnmobil auf Reisen, Olli etwa, und Ulle und Bine kommen gerade von einer längeren Womo-Reise zurück. Sie schwärmen von Dinkelsbühl, dem „kleinen Rothenburg“, und da muss ich erstmal googeln, wo das überhaupt liegt. Schon gehört, ja, aber nie in die Situation gekommen, das lokalisieren zu können. Obwohl ich schon mehrfach auf der A7 dran vorbeifuhr, wie ich sehe.

Außerdem stellten Bine und Ulle fest, dass Bejan die Schilder seines Restaurants austauschte: Er übernahm im August von Jani das Greek Haus, das jetzt – wie angekündigt – Pallas Athene heißt. Nicht Palace Athene, wie Olli lacht, was dem Greek Haus von der Namensgebung her näher gekommen wäre. Die Speisekarte will Bejan auch noch anpassen, sagte er mir, etwa mehr vegetarische und vegane Gerichte unterbringen. Die Bierschilder wechselten außerdem, von Hasseröder zu Einbecker; zwar bot Jani zwischenzeitig wieder Wolters an, was wir alle begrüßten, doch ist angesichts der ungewissen wirtschaftlichen Lage in dieser vielhundertjährigen Braunschweiger Traditionsbrauerei verständlich, warum man keine Verträge eingeht, wenn der Betrieb vor Ort nur noch bis zum Jahresende gesichert ist. Darauf ein Wolters.

Man könnte ja die Leuchtreklame mit dem sich füllenden Bierglas wieder am Brauereigebäude in der Wolfenbütteler Straße errichten, schlägt Ulle vor, und erntet sofort Korrekturen von der anderen Tischseite, denn Olli und Uwe merken an, dass diese Werbung zur benachbarten Feldschlösschen-Brauerei gehörte. An diese Werbung kann ich mich nicht erinnern, vermutlich bin ich zu jung. Meine Tischmitmenschen wissen, dass Feldschlösschen eher im Umland getrunken wurde, in Braunschweig schwörte man auf Wolters, und ja, im Kreis Gifhorn kannte ich neben den Wittinger-Konsumenten auch eher Feldschlösschen-Fans als Wolters-Wünscher. Bevor Oettinger die Feldschlösschen-Brauerei übernahm, produzierte auch Wolters Feldschlösschen, wissen meine Umsitzenden. In Dresden ist Feldschlösschen ja immer noch existent, dort nennt man es umgangssprachlich Feldi, ähnlich wie das Sternburg – nicht Sternburger, genau wie nicht Ducksteiner – in Leipzig Sterni heißt. Mit gefällt das, den anderen nicht, und ich freue mich darauf, nächste Woche wieder Feldi vom Fass zu bekommen. Merkwürdig finde ich, dass ein nach dem Braunschweiger Schloss Richmond benanntes Bier in Dresden mit relativ identischem Logo vermarktet wird. Wie auch immer: Es ist ein Jammer, was da zugrundegeht, „und Schuld daran ist nur die SPD“, sang Rudi Carrell, was nicht stimmt, es ist die Volksbank.

À propos Rudi, der Nachbarsdackel huschte gerade durch die Tür herein und wedelt nun unter einem der Cafétische mit dem Schwanz. Erstaunlich leise, was sich ändert, sobald sich Anthea, die zu Besuch ist, ihm mit einem Leckerli nähert, da wedelt der Schwanz umso heftiger und spornt das andere Dackelende zum Kläffen an. Sie geleitet den schwarzen Racker nach draußen, wo Frauchen Gabriele schon auf ihn wartet. „Das Rudi-Ritual“, lacht Stefan, und mit ihm freuen wir uns alle darüber.

Irgendetwas mit Nobelpreis sagt Ulle, und ich nehme an, dass er auf die Kanadierin anspielt, doch davon weiß er gar nichts. Eben erst las ich nämlich, dass Dichterin Anne Carson den Literaturnobelpreis erhielt, und auch Stefan kannte den Namen vorher nicht. Tatsächlich sagten mir bisher die wenigsten Namen der Preistragenden etwas, abgesehen von, sagen wir, Bob Dylan, der diese Auszeichnung 2016 erhielt. Erhalten sollte und die Annahme ausschlug, jedenfalls direkt, aber noch kurz vor Ablauf doch noch nach Stockholm reiste. Seinen Auftritt in der VW-Halle kurz darauf lässt Bine und Ulle abwinken: „Es war schlecht“, sagt sie. Nicht tanzen, nicht fotografieren, keine Ansagen, Band nicht vorgestellt, schlechte Laune, die beiden waren enttäuscht. Beim Roskilde Festival 1995 erlebte ich ihn zum bisher einzigen Mal, und Guido und ich waren damals überrascht, wie tanzbar der für uns alte Mann und seine Band waren. Das erleichterte es mir ungemein, seine Musik zu mögen. Ja, schon schräg: Damals war Dylan so alt wie ich jetzt. Wir teilen uns den Geburtstag, das auch noch!

„Heute spielen die Sisters im Schön & Frölich“, wirft Olli dazu ein. Wir tauschen uns darüber aus, wer alles The Sisters Of Mercy seit den Achtzigern live sah und schlecht fand, was wohl zur Tradition gehört: hingehen und enttäuscht sein. Ausverkauft ist das Konzert heute trotzdem. Wann hab ich sie gesehen – irgendwann in den Nullern beim M‘era Luna in Hildesheim, und naja, besonders im Gedächtnis geblieben ist der Auftritt nicht. Uwe weiß außerdem, dass Samu Haber heute in der VW-Halle auftritt. Fragende Blicke ringsum schmettert er lachend ab: „Ich kenne den auch nicht, aber fragt mal meine Frau!“ Die wusste ihm zu berichten, dass Leute schon morgens vor der Halle campten. Google verrät mir, dass er als Sänger von Sunrise Avenue bekannt wurde, und den Namen habe ich zumindest schon mal gehört.

Und à propos Popmusik: Vor zwei Wochen war ich endlich wieder in Bonn bei meiner Schwester, besser: bei ihrem Freund, denn mein Quasi-Schwager feierte seinen 50. Geburtstag, und zwar, indem er seine Gäste mitnahm ins Beueler Brückenforum, wo der WDR 4 seine Partyreihe „Disco 44“ ausrichtete. Etwas skeptisch war ich, vor 20 Jahren schleppte man mich mal mit auf eine Ü30-Party in Koblenz, und das war furchtbar, die Musikauswahl wie das Publikum, ich fühlte mich überhaupt nicht wohl. Ganz anders in Beuel: Um die 75 Prozent der gespielten Musik mit Achtziger-Schwerpunkt habe ich selbst im Regal, und die Leute waren so sympathisch kontaktfreudig wie immer dort im Rheinland. Möchte man kaum erzählen, aber selbst am Urinal knüpfte ich Bekanntschaften, die über den Abend reichten, wenn wir uns im Saal wiedertrafen: „Du folgst mir“, lachte der Gast, und nun, warum denn auch nicht.

Die Nacht ließen wir gegenüber in der Gaststätte Adler ausklingen, wo wir vor zwei Jahren schon mal zusammen waren, und es war wieder so wie damals: knackevoll und gutgelaunt. In diesem Rahmen nehme ich sogar Karnevals-, Ballermann- und Weihnachtslieder in Kauf, komisch, da simmer dabei. Ein markanter Gast war darunter, der eine Ausstrahlung hatte wie Jean Phil, der KI-Influencer, nämlich riesengroß und eine Lockenpracht, die sich zum Widerspruch aller Naturgesetze auf seinem Kopf türmte. Beim Rausquetschen nach dem letzten Kölsch kam ich an ihm vorbei und sagte ihm, dass ich finde, er habe die bemerkenswerteste Frisur hier. Da nahm er mich in den Arm und sagte: „Danke, du auch!“

Genau so herzlich begrüßte mich vorhin Mert, als ich den Am Magni Markt betrat, um jenen neuen Riptide-Nachbarn kennenzulernen. Diesen modernen Tante-Emma-Laden richteten der Betreiber des Am Magni Kiosks und sein Compagnon Mike in den Räumen ein, die das Bekleidungsgeschäft Jojeco aufgegeben hatte, um nach schräg gegenüber in die Hausnummer 4 umzuziehen, in das vormalige Schmuckgeschäft Kleinod, das für mich überraschend schloss. Am Fenster des Marktes steht groß „Pop Up“, und ich fürchte nun, dass diese Einrichtung lediglich temporär sein könnte, doch Mert beruhigt mich: „Pop Up gilt nur für die rechte Fläche.“ Dort setzt das Team „unterschiedliche Konzepte“ um, „Winter- und Sommer-Aktionen“, dazu „ganzjährig Kaffee“. Dieser Raum ist der Anhang zum eigentlichen Markt, in dem sich in Regalen Produkte aufreihen, Softdrinks, Gin, Duschgel, Brot, Milch-Alternativen, Mehl, Nudeln, Snacks, Chips, Aufstriche, Blütenhonig, Eier, um nur eine Auswahl zu nennen, sowie Obst und Gemüse in der Mitte, prominent aufgestapelt heute Hokkaido-Kürbisse. Auch Fleisch ist im Angebot, „aber wir haben einen großen Fokus auf vegan und vegetarisch“, stellt Mert klar. Und fasst zusammen: „Alles, was das Herz begehrt“, strahlt er und umschreibt das Konzept mit: „Den Tante-Emma-Laden neu definieren.“ Dafür geht das Team Kollaborationen ein, bietet in den Regalen Platz für lokale und regionale Anbieter, oder auch: „Platz für schöne Momente und Austausch“, so Mert. Etwa für Leute, die ihre Produkte ansonsten lediglich online verkaufen, aber auch für stationäre Geschäfte.

Mehr Brot ist in Planung, und zwar aus Sauerteig, kündigt Mert an. Obst und Gemüse sind „regional und oder bio“, fügt er an. Damit ist der Am Magni Markt ein „Nahversorger“, der seine Kundschaft bereits erreicht: „Es läuft bis jetzt gut, alle freuen sich.“ Auch er selbst: „Nach vier Jahren wieder ein Neuanfang.“ Was, seit vier Jahren gibt es den Am Magni Kiosk jetzt schon? Er nickt: „Die Zeit rennt!“ Der Kiosk „wächst und gedeiht“, freut er sich. „Ich bin superdankbar für die ganze Liebe, die wir da zurückkriegen“, strahlt er. Und nun eben der Nahversorger, der quasi die Rolle des Biomarkts übernimmt, der mit dem Tod des Betreibers schloss und in dem jetzt Optiker Niemeyer untergebracht ist, ebenfalls Ölschlägern 4.

Mert und Mike, der am Tresen sitzt und an seinem Laptop arbeitet, stemmen den Markt nicht allein: „Wir haben ein gutes Team, ganz viele Freunde, die uns unterstützen“, sagt Mert dankbar. Er weiß: „Allein kriegst du das nicht hin.“ Das betrifft indes ebenso die anstehende Winterzeit, wenn mit weniger Zulauf zu rechnen ist. Deshalb entwickelten Mike und er ein „Unterstützungsmodell“ für ihre Kundschaft, mit Abos, Cubmitgliedschaften und gestaffelten Benefits. Eine Info-Übersicht gibt’s im Markt. „Wir wollen den Winter überstehen und die Preise stabil halten“, betont Mert. Meine Idee mit dem Glühweinausschank hatten die beiden Betreiber schon selbst: „Das wird unser Winter-Pop-Up“, grinst Mert.

Kontakte zu ihren Anbietern finden Mert und Mike über Großhändler und regionale Händler: „Sie kommen auf uns zu und wir gehen auf sie zu.“, erklärt Mert. „Man lernt jeden Tag wen Neues kennen, der was macht.“ So will er Anbietern aus Braunschweig Platz geben, um sichtbar zu werden. Ohne initiativ zu werden kann er nicht leben, und das nicht für sich allein: „Das tut dem Viertel gut“, weiß er, und zuckt die Schultern: „Wer nicht wagt …“

Wir schlendern durch den Laden und enden im Pop-Up-Bereich, der sich zurzeit noch in der Umstrukturierung befindet. „Wir hatten hier ein Magnikiosk-Pop-Up während des Magnifests“, erklärt Mert. Eine Kühlung birgt Softdrinks, ein Aufsteller bietet Kaffee feil, von Antagonist aus Hamburg, „das sind Freunde“, der Kaffee sei emissionsfrei und mit Herz geröstet. Für den Vollautomaten empfiehlt er mir den Crema. Merts Umtriebigkeit kennt also keine Stadtgrenzen. Bereits beim Kiosk fiel mir auf, dass der Name im Magniviertel plötzlich bei allen möglichen Aktionen Bestandteil war. Mert strahlt: „Ich versuche, alles zu unterstützen“, sagt er. „Coole Initiativen können nur gemeinsam gewuppt werden.“ Er betont: „Ich bin ein Braunschweig-Freund, in Kultur und Subkultur.“ Nun wollte ich meinen Weg aber fortsetzen, ins Riptide. Wir verabschiedeten uns so herzlich, wie wir uns begrüßten.

Noch etwas zu Bonn: Aus Köln kannte ich es schon, aber als wir am Tag nach der Party auf der schäl Sick am Rhein spazierten, flatterten auch dort plötzlich grüne Papageien in den Bäumen und machten einen mächtigen Rabatz. Nicht nur das: Meine beiden Nichten sammelten Ess- und Rosskastanien – und wurden von den Bäumen herab von den Papageien gezielt mit Kastanien abgeworfen. Frech! Und lustig. Halsbandsittiche sind es, und eine schnelle Recherche ergibt, dass die bereits ungefähr so lang in Bonn sind wie ich auf dem Planeten.

Lustig geht’s heute auch im Obergeschoss vom Café Riptide zu. Das war während der Sommermonate geschlossen, weil Chris dort Verschönerungen vornahm. Jetzt darf man sich wieder an den Butzenscheiben, dem Sofa und den gemütlichen Sitzecken freuen. „Es sind nur neue Tische“, sagte mir Chris, als ich einen Blick nach oben warf, aber hey, das ist doch was, und es ist wieder offen! Zudem gut besucht, es gehen weitaus mehr Leute hinauf als herab.

Heraus gehen wir nun: Wir machen für heute Feierabend. Olli und ich lassen uns noch je einen Turmgeist einschenken, Uwe greift zum Espresso. Als er sein Getränk im Glas ausgehändigt bekommt, fragt Olli: „Was ist das, Malzbier?“ Uwe verweist auf den bestellten Espresso, und Olli hakt gespielt schwerhörig nach: „Gaspacho?“ Auf Hardy gibt’s demnächst eine Lesung: Im Rahmen des Krimifestivals liest Roland am 29. Oktober im Augustinum aus Hardys bisher letzten Roman „Der Bootsmann“. Auf dich, Hardy!

Matthias Bosenick

www.krautnick.de
Fakebook
www.rille-elf.de

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