#218 Fundiertes Pöbeln

Donnerstag, 20. Oktober 2025

Heute Morgen hat’s geschneit. Zwar bei lediglich null Grad, also nicht für eine dauerhafte Bleibe ausgelegt, aber Schnee. Passt bestens zum Glühwein, den es seit vergangener Woche hier im Riptide gibt – und den das Riptide mit einem Anglühen einführte, das bei sommerlichen 15 Grad stattfand, draußen, an Stehtischen, bei einer zwar guten, aber nicht eben winterlichen Stimmung. Mit unserem MokkaBär-Stammtisch ließen wir uns ebenfalls zum Glühweingenuss hinreißen, aber nicht on the rocks, wie Dominik ihn uns vorschlug, und auch nicht draußen, wir Trotzdem-Frostbeulen. Die Würzung jedenfalls überzuckerte uns aus dem Stand. Heute greifen wir ebenfalls auf dieses alkoholhaltige Heißgetränk zurück, aber dazu kommen wir noch.

Denn bevor ich heute das Riptide betrete, besuche ich noch einen fürs Riptide neuen Nachbarn im Magniviertel, und das ist dieses Mal eine Quasi-Wiederholung: die MagniManufaktur, Am Magnitor 13. Noch vor anderthalb Jahren war dies ein von Fotografin Anja genutzter Leerstand, mit dem Plan anderer Leute, hier diesen Laden einzurichten, aber drin war ich seitdem noch nicht. Überfällig also, dieser Besuch. Britt sitzt an ihrer Theke, beendet gerade eine Sprachnachricht, als ich hereinkomme, und holt sofort einen Hocker für mich. Aus dem Stand gehen wir in die Vollen: „Seit Juni 2024“, erzählt sie, ist dieser Laden hier geöffnet, und zwar mit einer etablierten Vorgehensweise, nämlich „Tina und ich hatten den Laden vorher schon, das ist ein acht Jahre altes Konzept“, und jene Tina ist die Bettina, die ich beim Besuch von Anjas Ausstellung bereits kennenlernte. „Sie ist noch stille Teilhaberin, ich bin nahe an der Front“, so Britt. Den Namen änderte sie von VielRaum zur MagniManufaktur, „wir waren ja vorher nicht im Magniviertel“, sagt sie schulterzuckend.

Jenes Konzept nun beinhaltet, „dass Leute aus der Region, die Kunsthandwerkliches in ihrer Freizeit herstellen, es hier verkaufen“, erklärt Britt. Ein kleiner Obolus an sie fällt erst dann ab, wenn es wirklich zu einer Transaktion kommt: „Man hat kein Risiko, wenn man nichts verkauft“, stellt sie klar. Nämlich „niederschwellig, nicht knebelig“. Die Miete des kaum vier Meter breiten Gebäudes tragen vier Frauen, die die drei Stockwerke nutzen, mit Werkstatt und Büros über dem Laden, deren Nutzung über die knirschenden Bodendielen warm zu hören ist, sowie drei Untermieterinnen, die Britt noch im Laden hat: „Die bespielen das und benutzen die Werkstatt und verkaufen ihre Ergüsse.“ Das Verkaufen vollziehen hier auch Leute, die ihre fertigen Stücke einfach mitbringen.

Britt selbst strickt vorrangig, arbeitet aber auch mit Holz, hat auch mal getöpfert, bastelt auch mal. „Manche nähen nur, manche töpfern nur“, schwenkt sie auf die anderen Verkaufenden zurück. „Wichtig ist uns diese Freizeitebene; die keine Profis sind, die kriegen hier die Bühne“, betont sie. Aktuell sind Britts Tücher „der letzte Schrei“, eine bestimmte Art Schal, der im Schaufenster dekorativ über einen Ast drapiert ist, und außerdem von ihr sind Mützen, Taschen, Wärmflaschenbezüge, dekorativ hängende Glitzer-Prismen mit Holzkugeln – „und die die Welt-Brust-Kugeln“, lacht sie und deutet auf ein über der Theke baumelndes Grüppchen gehäkelter, fluffiger, bunter Brüste, „in allen Farben der Welt“, sagt sie und ergänzt mit Nachdruck: „Aus aller Herren Länder!“ Die sind als weihnachtliche Dekoration vorgesehen, für den Baum, fürs Fenster oder wo man sie haben möchte. „Ich mache auch Aufträge“, sagt sie, etwa, wenn jemand eine solche Brustkugel in einer anderen Farbe haben möchte. Diese Dekoobjekte jedenfalls seien gegenwärtig heiß begehrt.

Auch wenn die Verkaufenden grundsätzlich Freizeitakteure sind, finden sich darunter einige, die bereits eine kleine Bekanntheit erlangten, erzählt Britt. Tanjowski mit ihren Töpferarbeiten etwa, „die kennen ganz viele“. Regional bekannt ja, „aber keine Profis“. Was dann dazu führt, dass es manche Produkte eben „nur einmal oder fünfmal“ gibt, „du kannst nicht davon ausgehen, dass du ein Produkt nochmal findest“, sagt Britt. Zusätzlich zum Verkauf bietet die MagniManufaktur auch Workshops an, aktuell für „Stricken und Töpfern“, so Britt, „man kann sich auch an uns wenden, ‚ich möchte gern lernen‘, wir geben gern weiter“, betont sie.

Am neuen Standort gefällt Britt, „dass einfach Leute vorbeikommen“, denn früher, im Östlichen Ringgebiet, war es eher so, dass die festen Kunden sich vornahmen, den VielRaum zu besuchen, es aber kaum Laufkundschaft gab, „die mussten hingehen wollen“, weiß Britt. Jetzt hat sie Kundschaft „aus allen Ländern“, freut sie sich. Sie fühlt sich im Magniviertel heimisch und findet: „Es ist total wichtig, dass wir hier standhaft bleiben mit den kleinen Läden.“ Die helfen sich gegenseitig, freut sie sich, etwa Margret vom Raum23, die Kaffee-Zeremonie nebenan und auch ihre Vermieter, die Körners gegenüber: „Wir fühlen uns echt wohl.“ Auch im Riptide, nebenbei: „Da bin ich ganz oft, jetzt sowieso, und hab da auch schon Mittagessen geholt.“ Sie stellt heraus: „Magniviertel heißt Individualität“, ergänzt „Handwerk“ mit einem angefügten „eventuell“, und fügt an: „Das Fluide finde ich wichtig, wenn jemand herkommt und sagt: ‚Ich hab ‘ne Super-Idee, wie man das machen könnte‘ – ich würde mitschwingen, dann baut man halt um.“

Wir sprechen noch über kommunale Hindernisse, die es bisweilen zu bewältigen gelten kann, Britt erzählt, dass sie mit 16 ihren ersten Job in Guidos Pizzeria hatte, und sie berichtet: „Das Magnifest kenne ich von Anfang an, ich bin Braunschweigerin, die Läden haben ihr Inneres nach außen gekehrt, haben Remmidemmi gemacht, da war der Ackerhof noch nicht bebaut, da stand ein Karussell, es gab eine Bühne“, schwärmt sie. Und setzt nach: „Es wurde nicht mit irgendwas bespielt.“

Gleich hat Britt Feierabend und ich habe auch noch viel vor. In dem kleinen, hellen und trotz der vielen angebotenen Produkte aufgeräumt wirkenden Laden lasse ich meinen Blick schweifen, der dann an dem Plakat „Narzissen statt Nazis“ hängenbleibt. Sie lacht und zeigt mit ihr Label, auf dem Stricknadeln und etwas Garn zu sehen sind und unter dem die Aufschrift „Strikt links“ prangt. „Viele sagen: ‚Da fehlt das C‘“, lacht Britt. Wir verabschieden uns, ich schlendere den Magnikirchplatz entlang zum Riptide.

Man wähnt sich um kurz vor 18 Uhr bereits in der tiefsten Nacht, daher wundere ich mich, dass die Marktbuden noch gerade so geöffnet sind. Die Magnikirche thront hinter allem und erinnert mich daran, dass ich in ihr jüngst erstmals seit Ewigkeiten mal wieder ein positives Erlebnis im Rahmen einer kirchenüblichen Nutzung hatte. Mein Patenkind hatte nämlich den Einführungsgottesdienst als neue Konfirmandin, und obwohl sie, also: die Kind, gar nicht hier wohnt, entschied sie sich für diese Gemeinde, aufgrund ihres guten Rufes, den ich bei meinen vielen Begegnungen in der Magninachbarschaft ja auch schon mannigfach vernommen habe. So nahm ich mit an diesem Gottesdienst teil und erlebte Pastor Henning und Kirchenvorstand Ralf, die mit dem, was sie sagten und wie sie es sagten, einerseits die Jugendlichen angemessen willkommen hießen und gleichzeitig vermittelten, dass sie um die allgemeine Position von Kirche, Glauben und allem Dazugehörigen zwar wussten, indes drauf pfiffen und einfach lebten, wonach ihnen zu leben war, unaufdringlich, aber offen und herzlich, gutgelaunt und humorvoll. Ich wähne mein Patenkind dort in guten Händen, wenn es schon in anderen Händen sein möchte.

Bevor ich mich im Riptide der MokkaBär-Runde anschließe, treffe ich am Nachbartisch Maren und Patrick. Dieses Mal nicht einfach so, sondern in ihrer Funktion als Mitglieder des Vereins BS Oldschool sowie dessen Unterabteilung Retro Gaming Museum. Denn ich habe etwas für sie dabei, ich erhielt Hardys alte Playstation, eine PS1, mit der Bitte, auch sie in gute Hände zu überreichen, und diese Hände zeigen sich ausnehmend dankbar für diese Spende. Bei der nächsten Time Warp Retro Convention solle sie ausgestellt werden, regt Maren an, und Patrick bestätigt: „Das ist so geplant!“ Ein weiterer Weg, Hardys Erbe zu pflegen. Patrick überlegt, wann er Hardy zuletzt lesend erlebte, und meint, es sei der Auftritt mit Marc, also Till, im Café MokkaBär gewesen, als sie die Weihnachtslesung im Sommer hielten. Patrick und ich waren damals zusammen dort. Schnell schwenkt er zu anderen Themen um und überlegt, wie er ein bestimmtes Vorhaben technisch umgesetzt bekommt: „Ich bräuchte irgendwo DDR-4-Arbeitsspeicher.“ Von so etwas habe ich keine Ahnung und bemerke, dass ich froh bin, dass es nur eine DDR gab. Maren hebt den Finger und sagt bedächtig: „Das ist die Frage!“ Die beiden brechen nun aber auf und bedanken sich noch einmal für Hardys PS1.

Bevor ich mich meiner Runde anschließe, schlendern Sarah und Jörg herein, auf der Suche nach einem Sitzplatz. Während Sarah sich mit Chris unterhält, der den beiden einen Platz am Fenster empfiehlt, berichtet mir Jörg von Bluegrass Cash, der Veranstaltung im Kufa-Haus, bei der eine Band Songs von Johnny Cash in Bluegrass-Versionen spielte, und zwar auf einem höheren Level, wie Jörg schwärmt, „da wurde gesechzehntelt“, unter anderem. Sie nehmen nun ihren Platz ein und ich auch meinen.

Und zwar neben Stoni, Stefan, Henning, Uwe und Olli. Olli hatte bereits einen Glühwein, ich möchte ebenfalls einen haben, und so geben wir unsere Bestellung bei Chris auf. Olli mit Rum, ich pur, Henning ebenfalls pur, Stefan wünscht eine Limonade, Uwe eine Fritz ohne, Stoni wieder Glühwein, aber mit Amaretto. Chris nickt: „Amaretto.“ Mir fällt sofort ein: „… ist ein geiles Zeug.“ Chris guckt, ich fahre fort: „Ich bin schon lull und lall.“ Chris guckt noch immer, also: „Hab keine Ahnung, ob du mich verstehst, doch du lächelst und mein Herz tut ‘nen Knall.“ Chris guckt weiter, und als ich „Carbonara“ von Spliff erwähnte, fällt’s ihm wie Schuppen von den Augen und er winkt lachend ab, dass er den Song nicht leiden kann. Dafür lobe ich ihn für sein T-Shirt, nämlich das Team-Shirt vom Street-Art-Festival Hola Utopia!, und Chris sagt: „Das wird’s nächstes Jahr nicht mehr geben!“ Jetzt hat er mich geschockt, und er grinst: „Es hat einen anderen Namen!“ und schwenkt ab in Richtung Theke. Auf die Details dazu bin ich gespannt! Aber erstmal muss sich Chris mit Gebell auseinandersetzen: Dackel Rudi schlüpfte wieder zur Tür herein und verlangt nun kläffend nach einem Leckerli.

Hinter Stefan und Henning prangen noch die zwölf mal zwölf Zoll großen Bilder von Pinky Ponko. Vor zwei Wochen eröffnete jener Street-Art-Künstler nämlich hier eine Ausstellung, und wie’s der Zufall will, waren wir natürlich dabei. Und ich hatte die Gelegenheit, mit jenem Künstler zu sprechen, Philip heißt er eigentlich. Seine Werke kenne ich schon ewig, die freundlichen knallrosa Monster sieht man überall, außerdem gestaltete er auch den Bunny-Store, der mal bei uns am Franky angesiedelt war. Das Pink, erklärte er mir, sei auch ein Statement, weil es in der Szene als uncool gilt. Mir macht es die Welt fröhlicher.

Bei der Eröffnung zu Gast waren viele Bekannte, darunter Marc mit den Brunswiek Puppets, den ich ewig nicht gesehen hatte. Von seinen fünf Flauschfreunden hatte er den blauen Lenny mit lila Ohr und Bauch dabei, der freundlicherweise für ein Foto mit einem Aufkleber meines DJ-Teams Rille Elf posierte. Und einer Flasche Flausch-Bräu von der National-Jürgens-Brauerei, einem Übrigbleibsel, das Marc mir in die Hand drückte. Marc erzählte, dass viele Leute nicht glauben konnten, dass er seine ganzen Influencer-Sports mit Braunschweiger Einrichtungen ehrenamtlich macht, so viele, wie man von ihm bei Instagram zu sehen bekommt. Tatsächlich hat er noch einen Hauptjob, das ist also alles Liebhaberei. Zum Abschied überreichte mir Marc noch fünf Sticker, brandneu: Jede seiner Puppen auf einem eigenen Aufkleber – Lenny, Flap, Moenow, Lemony und Spot.

Vergangene Woche war ja auch noch das Filmfest, und trotzdem fanden sich dessen Mitgründer Stefan – er kam direkt aus dem Kino – und ich am Donnerstag im Riptide ein, zusammen mit Stoni, Uwe und Olli. Angesichts der Hintergrundmusikauswahl begann die Runde, One-Hit-Wonders aufzuzählen, und mit Blick auf die Tanzparty, die Olli und Uwe am Folgetag im Kufa-Haus auszurichten vorhatten, kam die Idee auf, einen Abend lang ausschließlich solche Songs zu spielen. Bis Stefan die Idee verbesserte: „Ausschließlich die Nachfolge-Singles von One Hit Wonders!“

Und dann war ich vorgestern mal wieder in der früheren Nachbarschaft des Riptide, also im Handelsweg. Anton und ich waren im Tante Puttchen verabredet. Das hatte der frühere Riptide-Kollege Stecky ja vom langjährigen Betreiber Achim übernommen, und nachdem Helmut von der Strohpinte drei Eingänge weiter kürzlich mit 84 Jahren verstarb, hatte ich überlegt, was wohl aus Achim geworden sein mochte, und war glücklich, ihn beim Eintreten quietschvergnügt am Tisch mit Freunden Karten spielen zu sehen. Eigentlich wollten Anton und ich nur für zwei Getränke einige Gedanken austauschen, aber dann brachte Stecky seine Gedanken mit ein – wir saßen direkt an der Theke –, und so wurde der Abend länger als vorgesehen.

Das dürfte heute ebenfalls so werden, denn heute treffen sich die Braunschweiger Beitragenden des Literaturblogs Wortmax.de zwei Tische weiter, deshalb verlasse ich vorzeitig die MokkaBären. Erstmals findet ein solches Wortmax-Treffen statt. Hardy war es, der mich damals in diese Runde brachte und damit auch in die Anthologie „Die Entdeckung Amerikas“, die Andreas Reiffer in seinem Verlag herausbrachte und in der nicht nur Wortmax-Schreibende ihre US-Amerikanischen Lieblingsautoren und ihren persönlichen Bezug zu ihrem Werk vorstellten. So sitze ich jetzt also mit Axel, Karsten und Holger zusammen. Holger rief den Blog vor annähernd 20 Jahren ins Leben, seinerzeit noch auf seinen Lieblingsschriftsteller T.C. Boyle ausgelegt, bald zur allgemeinen Literatur-Beschreibungs-Plattform ausgeweitet. Beitragende fand Holger im ganzen Bundesgebiet.

Heute treffen sich eben die, die in oder am dichtesten an Braunschweig dran wohnen. Hardy ist in unserer Mitte. Bis auf Holger, der nicht im Lande war, hatten wir uns alle bei Hardys Beisetzung getroffen, im strömenden Regen, ganz klischeehaft anlassgemäß passend. Wir tauschen nun Erinnerungen aus, Chris schließt sich uns an und wir übertragen die Tradition, auf Hardy einen Turmgeist zu trinken, auf die restliche Wortmax-Runde.

Da demnächst sowohl der 1000. Beitrag als auch der 20. Geburtstag von Wortmax anstehen, überlegt Holger, analog zur Feier zum zehnten Geburtstag wieder etwas Besonderes auszurichten. Ideen rollen herum, eine Diskussionsbühne, in der wir vor Publikum Bücher vorstellen oder sie wie Marcel Reich-Ranicki übelst beschimpfen. Den Titel „Fundiertes Pöbeln“ möchte Axel dafür gern festlegen. Eine Lesebühne kommt ebenfalls als Idee zur Sprache, da es zurzeit in Braunschweig ja nicht wirklich eine gibt, obschon Axel mit Roland und Marcel – der nächste Woche Donnerstag hier im Riptide zu Gast sein wird – versuchten, die Lesebühne „Generalprobe“ im Kufa-Haus zu etablieren. Na, noch ist die ja nicht abgesetzt, es kann jederzeit weitergehen.

Wir erinnern uns an die „Bumsdorfer Gerüchteküche“, die Axel mit Kollegen in der KaufBar veranstaltete und bei der auch Holger und Karsten aus ihren Büchern lasen. Bumsdorf war ja der Schmähname, den der Lokaldichter Wilhelm Raabe seiner Heimatstadt Braunschweig gab. Ich erinnere mich zu gern an den Moment, als das Lesebühnen-Team einmal proklamierte, es wolle der Veranstaltung einen seriöseren Namen geben als „Bumsdorfer Gerüchteküche“. Fortan hieß sie daher „Bumsdorfer Auslese“.

Wir schwenken vom Hölzchen zum Stöckchen, streifen Social Beat, die Literaturszene, der auch Hardy angehörte, erzählen von Büchern, Filmen, Fernsehserien, den Bohlweg-Zeiten, Punkkonzerten – Axel sah Negazione in Braunschweig, das war im Line oder im Koka –, überschreiten längst die Schließungszeit und können auch trotz der Kälte vor der Tür nicht voneinander lassen. Daher beschließen wir eine Fortsetzung dieses Treffens und eine Vertiefung der Wortmax-Feierpläne. So lasse ich Abende gern lang werden. Kalt geworden, fällt mir auf.

www.krautnick.de
Fakebook
www.rille-elf.de

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